Samsung S90F vs LG C5 Vergleich deutsch
Samsung S90F vs LG C5 – zwei sehr ähnliche OLED-Allrounder
Der Samsung S90F und der LG C5 sind in ihrer Leistungsfähigkeit sehr ähnliche OLED-Fernseher. Beide sind markenintern jeweils eine Klasse unter dem jeweiligen Aushängeschild angesiedelt und zählen zu den wenigen Modellen, die in der universellen Größe von 55 Zoll inzwischen auf großen Marktplätzen regulär auch dreistellig angeboten werden.

Gerade der Samsung ist zuletzt deutlich moderater bepreist. Gegenüber dem durchschnittlichen Jahrespreis spart man je nach Größe inzwischen jeweils mehrere hundert Euro.
Panel-Realität beim Samsung: QD-OLED nur in 65 Zoll
Beim S90F muss man genau hinschauen: Das Panel stammt mit einer wichtigen Ausnahme von LG Display.
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S90F in 65 Zoll: QD-OLED (Samsung)
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S90F in allen anderen Größen: W-OLED (LG Display)
Empfehlenswert ist beim Samsung daher besonders die 65-Zoll-Variante, weil QD-OLED unter hoher Helligkeit ein höheres Farbvolumen und eine bessere Blickwinkelstabilität bietet. Gleichzeitig gilt: Wer kein Zweitgerät als direkten Vergleich daneben stehen hat, wird auch in den anderen Größen keine gravierenden Unterschiede als störend wahrnehmen. Als Beispiel lässt sich hier auch die Stiftung Warentest anführen, die dem 55-Zoll-S90F ein sehr gutes Bild attestiert.
Blickwinkel: QD-OLED im Vorteil, W-OLED dennoch gruppentauglich
Der Vorteil des QD-OLED-Panels zeigt sich deutlich bei seitlicher Sicht:
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S90F (65 Zoll, QD-OLED): Farben waschen erst ab ca. 70° sichtbar aus
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W-OLED (C5 & S90F in anderen Größen): in der Praxis eher bis ca. 50° optimal
Wichtig: Auch mit W-OLED kann man in Gruppen ein sehr gutes Bild genießen – QD-OLED ist hier lediglich spürbar stabiler.
Reflexionen & Oberfläche: beide glossy, Samsung (65″) etwas unempfindlicher
Beide Fernseher sind auf der obersten Schicht glossy. Der S90F in 65 Zoll ist dennoch etwas unempfindlicher gegenüber störenden Reflexionen. Für das bestmögliche Bild ist beim S90F (insbesondere außerhalb von 65 Zoll) dennoch eine leichte Lichtdämpfung empfehlenswert.
Helligkeit: HDR-Vorteil beim Samsung (65″), SDR-Fläche beim LG C5
Bei modernen HDR-Inhalten wird das QD-OLED-Panel des Samsung heller:
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HDR, 10-%-Fenster (Filmmaker Mode)
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S90F (65″): über 1.400 Nits
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LG C5: im Schnitt knapp über 1.000 Nits
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Vollfläche
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S90F (65″): ca. 20 % heller in der Spitze
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In mittelgroßen Fenstern kann QD-OLED jedoch teils leicht unterlegen sein
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Bei SDR-Inhalten (z. B. lineares Fernsehen, YouTube) hat das W-OLED-Panel des LG C5 Vorteile bei großen, hellen Flächen.
Praktisch bedeutet das:
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Viel moderner HDR-Streaming- und Gaming-Content → S90F in 65 Zoll
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Viel SDR/TV/YouTube oder gemischte Nutzung → beide sind stark, der C5 ist hier oft sehr stimmig
Farbraum & Farbreinheit: QD-OLED klar vorne
Bei Farbreinheit und Farbraumabdeckung ist QD-OLED im Vorteil:
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Bei 1.000 Nits
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QD-OLED (S90F 65″): P3 über 99 %
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W-OLED (C5): in der Aussage hier bis ca. 87 % (weißes Subpixel limitiert schneller)
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Gerade bei HDR-Highlights bleibt QD-OLED farbintensiver und „knackiger“.
HDR-Formate: Dolby Vision vs. HDR10+
Beide unterstützen:
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HDR10
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HLG
Unterschiede:
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LG C5: zusätzlich Dolby Vision
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Samsung S90F: zusätzlich HDR10+ (mit Amazon entwickelt, ebenfalls dynamische Metadaten)
In dieser Leistungsklasse ist der Dolby-Vision-Verzicht bei Samsung meist kein Drama, da Helligkeit, Farbraum und Prozessor sehr stark sind. Wer allerdings Dolby Vision gezielt nutzt (z. B. bestimmte Streaming-Workflows oder Bibliotheken), hat beim LG den systematischen Vorteil.
Ton: beide 40 Watt, Dolby bis Atmos, kein DTS:X
Beide liefern:
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40 Watt Gesamtleistung
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Dolby Digital, Dolby TrueHD bis Dolby Atmos
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eARC für verlustfreie Weitergabe an Soundbar/AVR
Unterschiede im Aufbau:
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Samsung S90F: 2.1-Kanalsystem
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LG C5: zusätzlicher Tieftöner (mehr Bass-Headroom)
Beide verzichten auf DTS/DTS:X. Relevant ist das vor allem für Blu-ray-Sammlungen, da dort DTS:X teils die beste Tonspur ist.
Gaming & Anschlüsse: beide auf Top-Niveau
Beide sind stark fürs Gaming ausgestattet:
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4 × HDMI 2.1 mit 48 Gbit/s
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VRR und ALLM (Auto Low Latency)
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AMD FreeSync Premium Pro und NVIDIA G-Sync
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Cloud-Gaming ohne physische Xbox (bei beiden möglich)
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LAN: Ethernet (100 Mbit/s)
Latenz (Game Mode):
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Konsole, 4K bei 120 Hz: ca. 5,2 ms
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PC, ca. 144 Hz: ca. 4,5 ms
Bewegungsschärfe:
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QD-OLED (Samsung) minimal besser im Labor, in der Praxis praktisch nicht relevant.
Bedienung & Fernbedienung: Magic Remote vs. Solar/USB-C
Hier unterscheiden sich die Philosophien deutlich:
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LG C5: Magic Remote mit Point-and-Click-Cursor
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Samsung S90F: Remote mit Solarfläche + USB-C, keine Batterien nötig
Was besser ist, ist reine Geschmackssache: Cursor-Komfort vs. Lade-Komfort.
Stimmen aus der Fachpresse
Beide Modelle überzeugen auf dem aktuellen Preisniveau klar. Der LG C5 hat im altehrwürdigen Print-Magazin What Hi-Fi zahlreiche Auszeichnungen im Mittelklasse-Segment eingesammelt. Der Samsung S90F bekommt ebenfalls viel Anerkennung, unter anderem einen Platinum-Award des britischen Magazins T3.
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| Modell | Samsung S90F 65 Zoll | LG OLED55C5 TV 55 Zoll Test |
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| Preis | ab 1.160,00 € inkl. 19% gesetzlicher MwSt. | ab 873,99 € inkl. 19% gesetzlicher MwSt. |
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Fazit: Welche Größe, welcher Deal?
Da der S90F (außer in 65 Zoll) ebenfalls auf W-OLED von LG Display setzt, lohnt es sich im direkten Vergleich häufig, stark nach dem Preis der Wunschgröße zu entscheiden.
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55 Zoll: häufig ist der LG C5 günstiger und gilt laut mehreren Fachquellen als besonders starker Deal unter 1.000 €
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65 Zoll: hier ist der Samsung S90F besonders empfehlenswert, weil QD-OLED die lebendigeren Farben liefert und in HDR höher „zündet“
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Größen darüber: die Unterschiede werden wieder marginaler, weshalb der Preis meist der bessere Kompass ist