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TCL 65Q8C 65 Zoll Test

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Beschreibung

TCL Q8C Test (65 Zoll) – Mini-LED-Referenz mit brutalem Preis-Leistungs-Verhältnis

Im TCL Q8C Test in 65 Zoll zeigt sich eindrucksvoll, wie rasant chinesische Hersteller technologisch aufgeholt haben. TCL liefert längst keine reine Massenware mehr, sondern greift die etablierten Platzhirsche Samsung, LG Display, Sony und Panasonic frontal an. Ob LTPO-Smartphones mit variabler Bildwiederholrate von 1 bis 144 Hertz oder extrem helle Mini-LED-Fernseher mit High-End-Ausstattung – die Entwicklungsgeschwindigkeit in China ist enorm. Was TCL heute in der Oberklasse leisten kann, demonstriert besonders eindrucksvoll der TCL Q8C, der international auch als C8K vermarktet wird.

TCL 65Q8C 65 Zoll Erfahrungen

Mini-LED mit Quantum Dots: Fast auf OLED-Niveau

Beim TCL Q8C handelt es sich um einen stark aufgewerteten LCD-Fernseher mit Quantum-Dot-Filtern für besonders reine Farben und einer extrem fein aufgelösten Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. Diese Kombination sorgt für eine Bildqualität, die in puncto Farbsättigung, Kontrast und Schwarzwert bereits erstaunlich nah an OLED-Fernseher heranreicht. Für ungeübte Augen sind Unterschiede im Alltag kaum noch auszumachen – bei gleichzeitig deutlich besserem Gegenwert fürs Geld.

Ein entscheidender Punkt ist das Local Dimming: TCL gibt für den Q8C eine Aufteilung in 3.840 Dimming-Zonen an. Das ist ein zentraler Vorteil gegenüber klassischen LCDs. Während Mini-LEDs ohnehin bei hoher Helligkeit und großen Bildflächen glänzen, kann es ohne ausreichend Zonen zu sogenanntem Blooming kommen. Mit dieser enormen Zonenanzahl wird das Ausbluten heller Objekte effektiv minimiert, Highlights werden präzise herausgearbeitet und Szenen gewinnen massiv an Tiefe.

HDR-Unterstützung auf Top-Niveau

Der TCL Q8C unterstützt sämtliche relevanten HDR-Standards:

  • Dolby Vision

  • HDR10+

  • HLG

Damit ist man für alle Streaming-Dienste wie Netflix, Prime Video, Disney+ sowie für klassisches lineares Fernsehen bestens gerüstet. Gerade HLG spielt bei öffentlich-rechtlichen Sendern und Mediatheken eine wichtige Rolle.

Das verbaute glossy Display sorgt für kräftigere Farben und tiefere Schwarztöne als stark entspiegelte, matte Panels. Der Nachteil: Spiegelungen fallen bei direktem Sonnenlicht stärker aus. Der Fernseher entfaltet sein volles Potenzial daher vor allem in leicht abgedunkelten Räumen.

Audio: Bang & Olufsen und modernste Atmos-Technik

Im Audiobereich fährt TCL überraschend groß auf. Verbaut sind Lautsprecher von Bang & Olufsen, ergänzt durch Dolby Atmos und DTS Virtual:X. Der eARC-Anschluss sitzt auf HDMI 4 und ermöglicht das verlustfreie Durchschleifen hochwertiger Mehrkanal-Tonspuren an Soundbars oder AV-Receiver.

Besonders spannend: Der TCL Q8C gehört zu den ersten Fernsehern weltweit mit Dolby Atmos FlexConnect. Über das integrierte Mikrofon wird der Raum eingemessen, der Ton anschließend drahtlos optimiert an kompatible Lautsprecher verteilt – auch markenübergreifend, etwa an hochwertige Atmos-Speaker wie die Sonos Era 300.

Gaming: Stark, aber nicht ganz ehrlich kommuniziert

Für Gamer ist der TCL Q8C grundsätzlich sehr attraktiv, allerdings sollte man genau hinschauen. Zwar wirbt der Hersteller mit vier HDMI-2.1-Anschlüssen, doch nur zwei Ports bieten die volle Bandbreite für 4K mit 144 Hertz. Die beiden anderen HDMI-Eingänge unterstützen maximal 4K bei 60 Hertz oder Full HD bei 120 Hertz. Formal korrekt, aber marketingseitig durchaus irreführend.

Positiv: Der eARC-Port blockiert keinen der leistungsstärksten Gaming-Anschlüsse, sodass sich zwei aktuelle Konsolen problemlos parallel betreiben lassen. Die Input-Lags liegen auf absolutem Top-Niveau:

  • ca. 5,3 ms auf PS5 und Xbox Series X

  • noch geringere Latenz bei 144 Hz am PC

Unterstützt werden AMD FreeSync Premium Pro, außerdem ist der Fernseher von der HDR Gaming Interest Groupzertifiziert. Wichtig ist, dass der Game Master Modus aktiviert ist – moderne Konsolen erkennen dies automatisch, bei älteren Geräten sollte man es im Menü prüfen.

Google TV, hochwertige Fernbedienung und Datenschutz

Als Betriebssystem kommt Google TV zum Einsatz. Die Navigation ist dank Direktwahltasten für YouTube, Netflix und Prime Video angenehm flott. Die Fernbedienung besteht erstmals aus echtem Metall, ist beleuchtet und vermittelt ein sehr hochwertiges Gefühl. Sprachsteuerung ist integriert, kann bei Datenschutzbedenken jedoch per Hardware-Schieberegler am Fernseher deaktiviert werden – ein seltenes, aber sinnvolles Detail.

Helligkeit: Marketing übertreibt, Praxis begeistert

Die beworbenen 5.000 Nits Spitzenhelligkeit sind klar übertrieben. In der Praxis erreicht der TCL Q8C jedoch:

  • über 3.600 Nits im 10-%-HDR-Fenster

  • über 600 Nits auf voller Fläche

Zum Vergleich: Aktuelle OLED-Flaggschiffe aus Südkorea liegen bei etwa 2.000 Nits im 10-%-Fenster und rund 400 Nits vollflächig. Selbst der Samsung QN90F bleibt im kleinen HDR-Fenster deutlich zurück, ist dafür minimal heller auf der kompletten Fläche. In realen HDR-Szenen überzeugt der TCL dennoch mit spektakulären Highlights und enormer Bilddynamik. Auch der HDR-Farbraum wird besser abgedeckt als beim Samsung QN90F – ein überraschend klares Statement.

Schwächen gegenüber Samsung

Natürlich gibt es auch Abstriche:

  • nur ein USB-Anschluss

  • kein USB-Recording

  • Single-Tuner

  • keine Aktionen wie „Made for Germany“ (z. B. kostenloses HD+)

  • Blickwinkelstabilität trotz Wide-Hybrid-VA-Panel nur Durchschnitt

Werkseitig aktivierte Energiesparoptionen begrenzen zudem Kontrast und Farbraum. Diese sollten unbedingt deaktiviert werden. Die Vorkalibrierung ist nicht perfekt, doch die connect hat passende Einstellungen im Filmmaker-Modus veröffentlicht, die sich leicht übernehmen lassen.

Fazit: Brutale Preis-Leistungs-Empfehlung

Im TCL Q8C Test (65 Zoll) zeigt sich ein Fernseher, der in der Mini-LED-Klasse nahezu Referenzniveau erreicht. Bildqualität, Schwarzwert, HDR-Helligkeit und Gaming-Performance sind überragend, der Ton dank Bang & Olufsen besser als bei vielen Konkurrenten. Kleine Schwächen bei Tuner, USB-Funktionen und Blickwinkel sind angesichts des Preises verschmerzbar.

TCL 65Q8C Test – Erfahrungen von Fachmagazinen

  • Getestet von: Computer Bild
  • Note: „Gut“ (1,5) im Oktober 2025
  • Urteil: „Der TCL 65Q8CX7 bildet den Einstieg ins Premium-Segment des Herstellers und tritt mit seinem hellen und farbenfrohen Bild gegen die besten Mini-LED-Fernseher an. Und auch wenn der TCL kein Schnäppchen ist – wer die Leuchtkraft von 2.000 Candela pro Quadratmeter im OLED-Segment sucht, zahlt schnell das doppelte oder dreifache. Dazu bietet der TCL 65Q8CX7 eine ruckelfreie Menüführung, eine fantastische Fernbedienung und einen Klang, der eine Soundbar (fast) überflüssig macht.“

 

  • Getestet von: HIFI.de
  • Note: „Sehr gut“ (9,1 von 10 Punkten) im August 2025
  • Pro: Sehr gute Bildqualität; Top-Schwarzwert und Helligkeit; 4K-Gaming mit allen Features bis 144 Hz; Guter, kräftiger Klang; Edles Design.
  • Kontra: Nur zwei vollwertige HDMI-2.1-Schnittstellen; Kein Kopfhörer- oder Stereo-Ausgang; Keine USB-Recording-Funktion.

 

  • Getestet von: 4kfilme.de
  • Note: „Sehr gute Bildqualität“; „Top-Ausstattung“; „Gaming-Tipp“ im September 2025
  • Pro: Sehr hoher Kontrast, tiefer Schwarzwert und großartige Farbdarstellung mit hoher Spitzenhelligkeit für überzeugendes HDR. Flüssige Bewegungsdarstellung mit optimaler Wiedergabe von 24p-Inhalten. Umfassende Gaming-Ausstattung mit minimalem Input-Lag, bis zu 144 Hz (4K) bzw. 288 Hz (Full HD) und praktischen Game-Features. Volle HDR-Unterstützung (Dolby Vision, HDR10(+), IMAX Enhanced, Filmmaker Mode). Starker Klang mit Dolby Atmos, DTS:X und FlexConnect. Schnelles Google TV 12 mit vielen KI-Funktionen und großzügigem App-Speicher. Hochwertige Verarbeitung mit beleuchteter Premium-Fernbedienung, ZeroBorder-Design, höhenverstellbarem Standfuß und sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Kontra: Verarbeitung überwiegend aus Kunststoff, nur zwei HDMI-2.1-Anschlüsse (davon einer eARC). Etwas zu kühle HDR-Werksabstimmung mit teils überbetonten Rottönen. Leichte Randabdunklung im Testbild und begrenzter Tiefenbass. Sichtbar schwächere Blickwinkelstabilität aus sehr steilen Positionen und gelegentliche „Regenbogen“-Reflexe bei direktem Licht. Relativ hoher Stromverbrauch bei HDR und Gaming, WLAN nur Wi-Fi 5. Zudem zahlreiche Übersetzungsfehler in den Menüs.

 

  • Getestet von: connect (Auflage ca. 37.000 pro Quartal)
  • Note: „Überragend“ im September 2025
  • Pro: Mini-QLED Backlight mit exzellentem Local Dimming; äußerst brillantes HDR; beleuchtete Fernbedienung; Dolby Vision und HDR10+; sehr kontraststarkes Display; großes Farbvolumen; Google TV (Android 12).
  • Kontra: Singletuner; keine USB-Aufnahme; kein HD Plus; Werkseinstellungen wirken unnatürlich.

 

  • Getestet von: netzwelt.de
  • Note: „Gut“ (1,6) im August 2025
  • Pro: Extrem heller und kontraststarker Bildschirm; Hohe Bildschärfe auch in schnellen Bewegungen; Gute Klangqualität; Mit Google TV alle gängigen Streaming-Apps verfügbar; Fernbedienung mit beleuchteten Tasten.
  • Kontra: Keine USB-Aufnahmefunktion; Nur zweimal HDMI 2.1 mit wirklich voller Bandbreite (144 Hz 4K).

 

  • Getestet von: RTINGS (CA)
  • Note: 8,4 von 10 Punkten im Juli 2025
  • Urteil: „Ein exzellenter Fernseher. Er ist vielseitig einsetzbar und bietet hohe Spitzenhelligkeit für die Nutzung bei Tageslicht sowie tiefe, gleichmäßige Schwarztöne für das Fernsehen in dunklen Räumen. Dank geringer Eingabeverzögerung, schneller Bildwiederholfrequenz und vielfältiger Gaming-Funktionen eignet er sich hervorragend zum Spielen. Er liefert eine fantastische Bildqualität mit großem Farbraum, unglaublichem Kontrast und hoher Spitzenhelligkeit. Die Genauigkeit bei SDR und HDR lässt jedoch etwas zu wünschen übrig. Wer Wert auf die kreative Umsetzung legt, sollte daher eine vollständige Kalibrierung durchführen lassen.“

 

> TCL 65Q8C Bedienungsanleitung



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